Nach 25 Jahren ist längst noch nicht alles erreicht. Grußwort von Staatssekretär für Soziales Dirk Gerstle

Beim Jubiläum 25 Jahre Hilfsbereitschaft des Vereins Die Hilfsbereitschaft e.V. am 13.09.2013 im Roten Rathaus sprach Staatssekretär für Soziales, Dirk Gerstle, Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales:

Wir feiern hier heute einen ganz besonderen Geburtstag: Ihr „Kind“, der Treffpunkt Hilfsbereitschaft, sehr geehrter Herr Fink, wird 25. Und es hat sich von einem Kind zu einem Erwachsenen entwickelt. Es hat als kleines Baby begonnen: 15 Engagierte haben das heutige Geburtstagskind auf den Weg gebracht.

Und es war schon immer etwas Besonderes und seiner Zeit etwas voraus:

  • bundesweit erste Freiwilligenagentur

  • Organisator des Runden Tisches seit mehr als 10 Jahren

  • Mitorganisator der Berliner Engagement-Wochen

  • Mitbegründer der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen

Und ganz aktuell setzt sich die Landesfreiwilligenagentur Berlin für die fachlichen Lern-, Vertiefungs- und Austauschmöglichkeiten im Rahmen der „Qualifizierungsoffensive für Freiwilligenagenturen in Berlin“ ein.

Schon diese paar Beispiele machen deutlich: Der Treffpunkt Hilfsbereitschaft hat viel bewegt, viel angestoßen und Sie, Frau Schaaf-Derichs waren nicht nur mit von der Partie, sondern stets vorne. Sie haben den Blick über den Tellerrand unseres Landes Berlin schweifen lassen, Neues entdeckt, ausprobiert und etabliert. Sie haben initiiert und angestoßen, ausprobiert und gewagt.

Der Treffpunkt ist ein großer Kommunikator im Feld des Bürgerschaftlichen Engagements und das weiß das Land Berlin zu schätzen. Und anders als bei meinem Kind, für das ich mit Vollendung des 25. Lebensjahres kein Kindergeld mehr vom Stadt bekomme, zahlt das Land Berlin das besondere Kindergeld für dieses – Ihr – Kind weiter. Die Förderung im Kontext der Stadtteilzentren wird fortgesetzt, denn wir wissen ja, was wir am Treffpunkt Hilfsbereitschaft haben.

Es hat sich aber auch viel verändert in diesen 25 Jahren.

Mit der gesamtstädtischen Ausrichtung gehen neue Aufgaben einher, Abstimmungen sind erforderlich – ja – Kommunikation ist auch weiterhin ein bedeutsamer Baustein, um auszuloten und Entwicklungen gerecht zu werden. Und diese Kommunikation müssen wir fortsetzen und intensivieren, um auch künftig ein bedarfsgerechtes und ins Gesamtbild passendes Angebot bereitzuhalten.

Uns allen ist klar: Nach 25 Jahren ist längst noch nicht alles erreicht. Bürgerschaftliches Engagement ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Und es ist wichtig, die Frage zu stellen, was noch passieren muss, um Engagement zu ermöglichen, zu unterstützen und auszubauen. Deshalb freue ich mich auf die anschließende Diskussion und ich freue mich auf weitere wegweisende Projekte, gesamtstädtische Entwicklungen sowie viel soziale Kreativität und verlässliche Kooperation mit der Landesfreiwilligenagentur Berlin!